Taumel, der
Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- Tau|mel
Synonyme zu Taumel
- Benommenheit, Schwindel[gefühl], Schwindligkeit, Umnebelung; (landschaftlich) Dusel; (landschaftlich umgangssprachlich) Torkel; (norddeutsch salopp) Schwiemel
- Affekt, Begeisterung, Ekstase, Feuer, Fieber, Hochgefühl, Hochstimmung, [innere] Erregung, Leidenschaft[lichkeit], Lust, Passion, Rausch[zustand], Überschwang, Verzücktheit, Verzückung, Wallung; (gehoben) Aufwallung, Entrückung, Entzückung, Glut, Inbrunst; (bildungssprachlich) Enthusiasmus, Euphorie, Exaltiertheit
Aussprache
- Betonung:
- Ta̲u̲mel
- Lautschrift:
- [ˈta͜uml̩]
Herkunft
- rückgebildet aus ↑taumeln
Grammatik
| Singular | |
|---|---|
| Nominativ | der Taumel |
| Genitiv | des Taumels |
| Dativ | dem Taumel |
| Akkusativ | den Taumel |
Bedeutungen und Beispiele
-
Schwindel[gefühl], Gefühl des Taumelns
Beispiel
ein [leichter] Taumel befiel, überkam sie -
rauschhafter Gemütszustand, innere Erregung; Begeisterung, Überschwang
Beispiele
- ein Taumel der Freude ergriff sie
- er geriet in einen [wahren] Taumel des Glücks

