Schinken, der
Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- Schin|ken
Wussten Sie schon?
Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.Aussprache
- Betonung:
- Schịnken
Herkunft
- mittelhochdeutsch schinke, althochdeutsch scinco = Knochenröhre, Schenkel, zu einem Adjektiv mit der Bedeutung »schief, krumm« und eigentlich = krummer Körperteil
Grammatik
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Schinken | die Schinken |
| Genitiv | des Schinkens | der Schinken |
| Dativ | dem Schinken | den Schinken |
| Akkusativ | den Schinken | die Schinken |
Bedeutungen und Beispiele
-
[Hinter]keule eines Schlachttieres, besonders vom Schwein, die geräuchert oder gekocht gegessen wird

© MEV Verlag, AugsburgBeispiele
- gekochter, roher Schinken
- [ein Pfund] Schwarzwälder Schinken
- eine Scheibe Schinken
-
Oberschenkel; Gesäßbacken
Gebrauch
salopp
-
-
großes, dickes Buch

Ein alter Schinken - © Bibliographisches Institut, MannheimHerkunft
- aus der Studentensprache; ursprünglich = dickes, in Schweinsleder gebundenes Buch
Beispiel
ein alter Schinken -
großes Gemälde [von geringem künstlerischem Wert]
Herkunft
- aus der Studentensprache; ursprünglich = dickes, in Schweinsleder gebundenes Buch
Gebrauch
umgangssprachlich abwertend, umgangssprachlich scherzhaft
-
umfangreiches [älteres] Bühnenstück, aufwendiger Film [von geringem künstlerischem Wert]
Herkunft
- aus der Studentensprache; ursprünglich = dickes, in Schweinsleder gebundenes Buch
Gebrauch
umgangssprachlich abwertend, umgangssprachlich scherzhaft
-
großes, dickes Buch



