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SchinkenSchinken - Ein alter Schinken

Schin­ken, der

Wortart: Substantiv, maskulin

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Schin|ken

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Synonyme zu Schinken

  • [Hinter]keule; (schweizerisch umgangssprachlich) Hamme
  • dickes Buch; (umgangssprachlich) Schmöker, Wälzer; (umgangssprachlich, oft abwertend) Schwarte

Aussprache

Betonung:
Schịnken

Herkunft

mittelhochdeutsch schinke, althochdeutsch scinco = Knochenröhre, Schenkel, zu einem Adjektiv mit der Bedeutung »schief, krumm« und eigentlich = krummer Körperteil

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Schinkendie Schinken
Genitivdes Schinkensder Schinken
Dativdem Schinkenden Schinken
Akkusativden Schinkendie Schinken

Bedeutungen und Beispiele

  1. [Hinter]keule eines Schlachttieres, besonders vom Schwein, die geräuchert oder gekocht gegessen wirdSchinken© MEV Verlag, Augsburg

    Beispiele

    • gekochter, roher Schinken
    • [ein Pfund] Schwarzwälder Schinken
    • eine Scheibe Schinken
  2. Oberschenkel; Gesäßbacken

    Gebrauch

    salopp

    1. großes, dickes BuchSchinken - Ein alter SchinkenEin alter Schinken - © Bibliographisches Institut, Mannheim

      Herkunft

      aus der Studentensprache; ursprünglich = dickes, in Schweinsleder gebundenes Buch

      Beispiel

      ein alter Schinken
    2. großes Gemälde [von geringem künstlerischem Wert]

      Herkunft

      aus der Studentensprache; ursprünglich = dickes, in Schweinsleder gebundenes Buch

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend, umgangssprachlich scherzhaft

    3. umfangreiches [älteres] Bühnenstück, aufwendiger Film [von geringem künstlerischem Wert]

      Herkunft

      aus der Studentensprache; ursprünglich = dickes, in Schweinsleder gebundenes Buch

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend, umgangssprachlich scherzhaft

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