Verwendung von „zu Hause“ und „Zuhause“

Zu Hause ist es doch am schönsten! Ist es aber „mein Zuhause“ oder „mein zu Hause“? Welche orthografischen Tücken auch das schönste Zuhause aufweisen kann, zeigen wir Ihnen hier.

Dass ein eigenes Zuhause durch nichts zu ersetzen ist, steht außer Frage. Aus orthografischer Sicht bereitet der Umgang mit diesem Wort allerdings vielen Schreibenden Probleme, wie sich an den zahlreichen Anfragen zu diesem Thema in der Sprachberatung ablesen lässt.

In der Tat ist zu differenzieren, welche grammatische Funktion der Begriff zu Hause/Zuhause hat. Die Präpositionalgruppen mit Haus werden im Allgemeinen getrennt geschrieben: Als die Polizei vor der Tür stand, war der Herr Doktor außer Haus. Nach dem Besuch der dritten Kneipe wollte er nur noch eines: nach Hause. Zu Hause ist es doch am schönsten. In den beiden letzten Beispielen gilt auch die Zusammenschreibung als korrekt: nachhause und zuhause.

Hat man es aber mit einem Substantiv zu tun, ist ausschließlich Zusammen- bzw. Großschreibung angebracht: Seit sie ein eigenes Zuhause hat, ist sie richtig ordentlich geworden. Wo sein politisches Zuhause ist, lässt sich nicht feststellen.
Übrigens: Haben Sie bemerkt, dass man den Bestandteil Haus in der Präpositionalgruppe mit und ohne e schreiben kann?

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Einfach erklärt: „wart“ oder „ward“?

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