Komma bei ein­ge­schobenen Haupt­sätzen

Ach, die leidigen Kommas: Man kommt einfach nicht um sie herum – vor allem nicht in Texten. Aber man will sie ja auch nicht, sagen wir, Gott weiß wohin verstreuen! Allerdings kommt man in puncto Kommasetzung bei Einschüben wie sagen wir, Gott weiß oder weiß Gott nicht selten ins Grübeln.

Eingeschobene Hauptsätze (Schaltsätze) werden normalerweise in Kommas eingeschlossen, etwa: Man will Satzzeichen ja nicht, sagen wir, allein nach Lust und Laune verstreuen. Das Buch hieß, glaube ich, „Nieten in Nadelstreifen“. Hochmut, so heißt es, kommt vor dem Fall.

Allerdings deutet das „normalerweise“ schon darauf hin, dass es auch andere Fälle gibt. Einige floskelartige Ausdrücke werden nämlich offenbar gar nicht mehr als eingeschobene Sätze empfunden und daher oft auch nicht mehr in Kommas eingeschlossen: Ich habe ihn[,] wer weiß wie lange[,] nicht mehr gesehen. Sie bereitet sich[,] so gut es geht[,] auf die Prüfung vor. Die Vorsitzende ist ja[,] weiß Gott[,] keine Heilige. Er blieb[,] Gott sei Dank[,] unverletzt.

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Der Medio­punkt

Wir stellen Ihnen ein altes diakritisches Zeichen vor, das in der sogenannten Leichten Sprache wieder zum Einsatz kommt: den Mediopunkt.

Der Bindestrich in mehr­teiligen Substantiven

In diesem Artikel befassen wir uns mit der Verwendung des Bindestrichs in mehrteiligen Substantiven aus dem Englischen, wodurch es schnell zu Bindestrich-Ungetümen kommen kann.