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Das Verb „liken“

Soziale Netzwerke sind für viele Menschen zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden, und in diesem Zusammenhang auch das Verb liken. Aber heißt es nun gelikt, geliket oder geliked, wenn man den „Gefällt-mir“-Button gedrückt hat?

Beiträge auf Facebook und Co. mit Gefällt mir zu markieren hat zur Verbreitung des Verbs liken geführt (= „in einem sozialen Netzwerk im Internet eine Schaltfläche anklicken, um eine positive Bewertung abzugeben“). Wie andere aus dem Englischen entlehnte Verben (checken, scannen, faken, sharen) wird auch liken regelmäßig konjugiert, folgt also der schwachen Konjugation: ich like, du likst, er likt etc.

Speziell bei der Verwendung des Partizips II finden sich oftmals verschiedene Varianten in der inoffiziellen Schriftkommunikation: gelikt, geliked und (selten) geliket. Bei der zweiten dieser Varianten bleibt zwar das englische Partizip liked am besten erkennbar, allerdings entspricht diese Schreibung im Deutschen keinem Konjugationsschema und stellt vor allem auch dann ein Problem dar, wenn sie als attributives Adjektiv verwendet und entsprechend dekliniert wird. Da eine Form wie ein tausendfach gelikeder Beitrag der deutschen Standardlautung nicht entspricht und darüber hinaus optisch irritiert, empfiehlt es sich, die Schreibung gelikt zu verwenden: die am häufigsten gelikten Seiten.

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