Groß- oder Klein­schreibung von „das Ganze“

Wer nichts Halbes und nichts Ganzes zu bieten hat, stößt in der Regel auf wenig Gegenliebe. Wir hingegen bieten Ihnen gleich beides: Zunächst geht es ums Ganze, etwa um die Welt als ganze (oder Ganze oder ganzes oder Ganzes?).

Ziemlich klar ist, dass man ganz kleinschreibt, wenn es sich um ein attributives Adjektiv handelt: die ganze Welt, das ganze Land, die ganze Zeit usw. Auch noch recht leicht zu merken ist, dass man dagegen das substantivierte Adjektiv großschreibt: das große Ganze, im Großen und Ganzen, aufs Ganze gehen u. Ä.

Schwieriger wird es bei Ausdrücken wie die Welt als ganze/Ganze. Um etwas in seiner Gesamtheit auszudrücken, verwendet man die Substantivierung das Ganze in der Apposition. Demnach ist großzuschreiben: die Welt als Ganzes (auch möglich: als ganze [Welt]). Was den Kasus betrifft, so richtet sich diese Beifügung nach dem Bezugswort: von der Welt als Ganzem (nicht: als Ganzes).

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Das Passiv mit „bekommen“

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Genus, Numerus und Deklination von Staatennamen

Schon einfache Staatennamen wie die Niederlande können grammatisch manchmal Schwierigkeiten bereiten. Aber wie sieht es bei komplizierteren Namen wie Trinidad und Tobago oder St. Vincent und die Grenadinen aus?