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Sei­fe, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Sei|fe
Beispiel: grüne Seife

Bedeutungsübersicht

  1. meist in Form von handlichen Stücken einer festen Substanz, auch in flüssiger oder pastenartiger Form hergestelltes wasserlösliches Mittel zum Waschen, das besonders in der Körperpflege verwendet wird
  2. (Geologie) Anhäufung von schweren oder besonders widerstandsfähigen Mineralen (z. B. Metallen, Erzen, Diamanten) in Sand- und Kieselablagerungen

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Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Synonyme zu Seife

(Kosmetik) Syndet; (Medizin, Pharmazie) Sapo

Aussprache

Betonung: Seife
Lautschrift: [ˈzaɪ̯fə] 🔉

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Seifedie Seifen
Genitivder Seifeder Seifen
Dativder Seifeden Seifen
Akkusativdie Seifedie Seifen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. meist in Form von handlichen Stücken einer festen Substanz, auch in flüssiger oder pastenartiger Form hergestelltes wasserlösliches Mittel zum Waschen, das besonders in der Körperpflege verwendet wird

    Herkunft

    mittelhochdeutsch seife = Seife, althochdeutsch seifa, seipfa = Seife, auch: (tropfendes) Harz, vielleicht eigentlich = Tröpfelndes, vgl. mittelhochdeutsch sīfen = tröpfeln, sickern; Seife wurde in flüssiger Form zuerst als Mittel zum Rotfärben der Haare hergestellt

    Beispiele

    • milde, flüssige, parfümierte Seife
    • ein Stück Seife
    • grüne Seife (Schmierseife)
    • sich die Hände mit Seife waschen
  2. Anhäufung von schweren oder besonders widerstandsfähigen Mineralen (z. B. Metallen, Erzen, Diamanten) in Sand- und Kieselablagerungen

    Herkunft

    mittelhochdeutsch sīfe (Bergmannssprache) = Anschwemmung eines Erz führenden Wasserlaufs, zu: sīfen = tröpfeln, sickern, wohl verwandt mit dem unter Sieb genannten Verb mit der Bedeutung »ausgießen, seihen«

    Gebrauch

    Geologie

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