Wort und Unwort des Jahres in Liechtenstein

Das Wort des Jahres wird in Liechtenstein seit 2002 erkoren. Die Sammlung, Zusammenstellung und Kommentierung von aktuellem Wortschatz gehört zu den Aufgaben des gemeinnützigen Vereins „Wort des Jahres Liechtenstein“ mit Sitz in Vaduz. Die Wahl zum Wort des Jahres erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Liechtensteiner Presseclub (LPC).  In der Jury unter der Leitung von Daniel Quaderer arbeiten sechs Medienschaffende aus Liechtenstein. Zwei von sechs Sitzen in der Jury sind mit Vertreterinnen und Vertretern des LPCs besetzt.

  Wort des Jahres Unwort des Jahres
2019 Casinoschwemme  
2018 Blockchain-Euphorie  
2017 Frauenquote Ländle
2016 Regenwassergebühr Sozialexport
2015 Überarztung Entsolidarisierung
2014 Win-Win Absegnungsverein
2013 Filialschliessung Geschmeidigkeit
2012 Vetorecht Demenzstrategie
2011 Landesspital Erste Neubürger-Generation
2010 Industriezubringer Lebendversuch
2009 Mobilfunk-Steinzeit Extreme Unterauslastung
2008 Steueraffäre EU-Betrugsabkommen
2007 Passivrauchen Klimahandel
2006 Souveränität  
2005 Koalitionsharakiri Auberginenfürze
2004 Lesesäcke Papier-Liechtensteiner
2003 Souveränität Theologischer Sondermüll
2002 Dualismus Demokratieabschaffer