Deklination (Beugung) von Personen­namen

Die Genitivbildung von Namen, die auf s, ss, ß, x, z oder tz enden, bereitet häufig Probleme. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt.

Bei der Beugung von Personennamen, die auf einen Zischlaut enden, herrscht gerade im Genitiv häufig Unsicherheit. Werden solche Namen ohne Artikel gebraucht, ist der Apostroph die heute gängigste Form, den Genitiv deutlich zu machen: Felix' Schwester, Ringelnatz' Gedichte, Bordeaux' Hafenanlagen. Das gilt übrigens auch für aus anderen Sprachen stammende Namen, die zwar anders geschrieben werden, aber ebenfalls auf Zischlaut enden: Joyce' Einfluss, Cruise' letzte Rolle.

Eher selten geworden ist das Anhängen der aus starker und schwacher Genitivform gemischten Endung -ens, die früher sehr häufig war: Fritzens Mutter. Oft wird auch als Ersatz für den Genitiv eine Präpositionalgruppe mit von + Name verwendet: das Auto von Andreas, die Werke von Marx.

Alle Artikel in Grammatik (211)

Weibliche Form von Per­sonen­bezeich­nungen auf „-erer“

Als im letzten Jahr erstmalig in der bundesdeutschen Geschichte eine Kanzlerkandidatin gekürt wurde, um gegen den Amtsinhaber anzutreten, blieb so mancher beim Zeitunglesen an dem Wort Herausforderin hängen und kam ins Grübeln.

Der Star und ihre Begleitung – Pro­nomen und grammatisches Geschlecht

In diesem Artikel geht es darum, welche Pronomen man verwenden sollte, wenn bei einem Substantiv Genus und Sexus nicht übereinstimmen. Heißt es das Mädchen und sein Hund oder das Mädchen und ihr Hund?