Herkunft von „Walnuss“

Zu Beginn des neuen Jahres werfen wir gleich einmal einen Blick auf den aktuellen „Baum des Jahres“ – den Walnussbaum. Woher stammt eigentlich der Begriff Walnuss?

Das Wort Walnuss ist im Hochdeutschen seit dem 18. Jahrhundert belegt und stammt aus dem Niederdeutschen (mittelniederdeutsch walnut).

Der ursprünglich aus dem Orient stammende Walnussbaum kam aus Italien zu uns. Daher wurde die Walnuss bis ins 18. Jahrhundert auch als „welsche Nuss“ bzw. „Welschnuss“ bezeichnet. Der erste Bestandteil des Wortes geht somit auf das altgermanische Adjektiv welsch in der Bedeutung „romanisch, bes. italienisch, französisch“ zurück. Der Begriff welsch wiederum lässt sich auf ein germanisches Substantiv zurückführen, das ursprünglich die keltischen Bewohner westeuropäischer Gebiete bezeichnete und dem ein keltischer Stammesname (lateinisch Volcae) zugrunde liegt. Dieses Substantiv ist in mittelhochdeutsch walch, althochdeutsch walah und altenglisch wealh (= „Welscher“) erhalten. Nach der Besetzung der keltischen Gebiete durch die Römer ging die Bezeichnung auf die dortige romanische Bevölkerung über, besonders auf diejenige in Gallien und Italien. Und somit kamen durch die Vermittlung der Römer schließlich auch die Germanen in den Genuss einer „welschen Nuss“.

Bei den Schweizern wird die Walnuss übrigens auch schlicht und ergreifend Baumnuss genannt.

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Es ist ein Brauch von alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör!

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Lehnwörter mit dem Element -batt-

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