Sprachwissen zum Nachhören

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„Schuster, bleib bei deinem Leisten!“

Schuster, bleib bei deinem Leisten heißt es oft, wenn ausgedrückt werden soll, dass man über nichts reden bzw. nichts tun sollte, wovon man nichts versteht. Hätten Sie gewusst, dass der Leisten des Schusters sprachgeschichtlich nichts mit der Leiste zu tun hat?

Das maskuline Substantiv der Leisten bezeichnet einen aus Holz oder Metall nachgebildeten Fuß für die Schusterarbeit oder aber einen Schuhspanner. Ursprünglich bedeutete der Name des Schuhmachergerätes „Spur, Fußabdruck“. Auch das Verb leisten, das im heutigen Sprachgebrauch im Sinne von „schaffen, können“ verwendet wird, ist davon abgeleitet, es bedeutet eigentlich „einer Spur nachgehen, nachspüren“. Zu dieser Wortgruppe gehört übrigens auch das Wort List, das „Wissen“ bedeutete und sich auf die Techniken der Jagdausübung und des Kampfes bezog.

Das feminine Substantiv die Leiste hingegen bedeutet „Rand, Saum, Borte“, es ist verwandt mit dem Wort Liste. Als die Leiste bezeichnet man auch die Übergangsstelle zwischen Rumpf und Oberschenkel.

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Von Konstanz bis Cuxhaven

Die Entwicklung von Cöln und seinen vielen Vorstufen zu Köln haben wir bereits nachgezeichnet. Aber wie steht es um Konstanz und Co.?

Der Name der Stadt Köln

Am Heimweh, sagt man, trage ja der Rheinländer besonders schwer – so schwer, dass etwa der Kölner (glaubt man dem Lied von Willi Ostermann) sogar bereit sei, von wo auch immer „zo Fooss noh Kölle ze jonn“. Oder doch nach Cölle oder nach Cölln oder nach Cöln oder nach Cöllen?

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