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Bezug von Parti­zipial­gruppen

Wir betreiben ein wenig Beziehungspflege. Womit aber weniger paartherapeutische Gespräche als vielmehr die Beziehung zwischen einer Partizipialgruppe und dem übergeordneten Satz gemeint ist. Diese ist eigentlich recht einfach, wird aber gern verkompliziert.

Sicher haben Sie in Reiseberichten schon Sätze wie diesen gelesen: Kaum angekommen, wurde München von uns erobert. Die Bedeutung ist klar. Die Reisegruppe kam an und machte sich sofort daran, die Stadt näher kennenzulernen. Doch wenn man den Satz genauer betrachtet, stellt sich ein ungutes Gefühl ein. Wer war denn nun genau angekommen? Die Partizipialgruppe kaum angekommen bezieht sich grammatisch auf das Subjekt des Satzes. Doch dieses lautet hier München. Da die Stadt aber schlecht angekommen sein kann, sondern als eher ortstreu bekannt ist, müsste der Satz neu formuliert werden. Verständlicher wäre beispielsweise: Kaum angekommen, eroberten wir München im Sturm. Hier passt alles zusammen: Wir ist das Subjekt und auf ebendieses Subjekt bezieht sich die Partizipialgruppe.

Nach dem gleichen Prinzip funktionieren übrigens auch die Infinitivgruppen mit um zu. Ein Satz wie Dieser Wagen wurde konstruiert, um mit Freude zu fahren müsste umgeschrieben werden in: Dieser Wagen wurde konstruiert, um [Ihnen] Freude am Fahren zu verschaffen.

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Kurz erklärt: „Worte“ oder „Wörter“?

Manche Ausdrücke können mehrere Pluralformen haben, die sich jedoch nicht in der Bedeutung unterscheiden, wie wir in diesem Artikel zeigen. Die beiden Pluralformen von Wort hingegen beziehen sich auf unterschiedliche Dinge.

Die, das oder der Nutella?

Am 20. April 1964 lief das erste Nutella®-Glas vom Band. In wenigen Jahren entwickelte sich die Nuss-Nougat-Creme zu einem unglaublichen Erfolg. Jung und Alt erliegen der süßen Versuchung bis heute. Das genaue Rezept wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Da ist der Hersteller „Ferrero“ eigen.

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