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Alpha­beti­sche Namens­listen

Wer alphabetische Namenslisten erstellen muss, kommt häufig ins Grübeln. Was geschieht beispielsweise mit Namenszusätzen wie von oder van? Wie sind akademische Grade oder Adelstitel einzuordnen?

Für alphabetische Namenslisten gelten dieselben Grundsätze wie für die Anordnung der Stichwörter in Lexika und Wörterbüchern. Namenszusätze wie de, van oder von bleiben bei der Alphabetisierung grundsätzlich unberücksichtigt, also beispielsweise Nolde – Nolden – van Norden oder Maisel – Maiser – de Maizière, es sei denn, sie werden großgeschrieben, z. B. Vanbrugh – Van Buren – Vance.

Auch akademische Grade oder Adelstitel spielen bei der Alphabetisierung von Personennamen keine Rolle: Hinkels, Otto – Hinkelstein, Fritz Freiherr von. Akademische Grade werden hinter den Namen gestellt: Knoll, Markus, Dr. – Knolle, Emma, M. A. – Knolle, Friedrich, Prof. Dr.

Sogenannte diakritische Zeichen wie Umlautpunkte oder Akzente bleiben im Allgemeinen unberücksichtigt; ä, ö, ü, äu werden behandelt wie a, o, u, au: Knobel – Knödel – Knoffel. Nur wenn Konkurrenzfälle auftreten, steht der einfache Buchstabe vor dem gleichen Buchstaben mit diakritischem Zeichen: Bahr – Bähr.

Namen mit ae, oe oder ue werden hinter ad, od oder ud eingeordnet. Übrigens machen Adress- und Telefonbücher hier insofern eine Ausnahme, als sie auch ä, ö, ü hinter ad, od, ud einordnen.

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„Blamable Auftritte, heikle Fragen“ – der Wegfall des „e“ in der Adjektivflexion

e oder nicht e – das ist hier die Frage. Etwas genauer: Wann darf ich bei der Adjektivflexion ein e einsparen und wann nicht? Die Antwort erfahren Sie in diesem Artikel.

Von Konstanz bis Cuxhaven

Die Entwicklung von Cöln und seinen vielen Vorstufen zu Köln haben wir bereits nachgezeichnet. Aber wie steht es um Konstanz und Co.?

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