zwi­cken

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉zwicken

Rechtschreibung

Worttrennung
zwi|cken

Bedeutungen (4)

  1. [leicht] kneifen (1)
    Gebrauch
    besonders süddeutsch, österreichisch
    Beispiel
    • jemandem/jemanden in die Wange zwicken
    1. [leicht] kneifen (2a)
      Gebrauch
      besonders süddeutsch, österreichisch
      Beispiel
      • die Hose zwickt am Bund
    2. [leicht] kneifen (2b)
      Gebrauch
      besonders süddeutsch, österreichisch
      Beispiele
      • sein Ischias zwickt ihn
      • nun zwickt ihr/zwickt sie der Bauch
      • als er älter wurde, begann es ihn überall zu zwicken und zu zwacken (bekam er alle möglichen kleineren Beschwerden)
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 ihr Gewissen zwickt sie
  2. (mit einer Klammer) befestigen
    Gebrauch
    besonders österreichisch
    Beispiel
    • die Socken auf die Leine zwicken
  3. zu sich nehmen, konsumieren
    Gebrauch
    ostösterreichisch salopp
    Beispiel
    • ein Hendl, eine Flasche Wein zwicken

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch zwicken, wohl Intensivbildung zu althochdeutsch zwīgōn = ausreißen, rupfen, pflücken, zu: zwīg = Zweig, in mittelhochdeutscher Zeit Anlehnung an mittelhochdeutsch zwec (Zweck) und im Sinne von „mit Nägeln befestigen, einklemmen“ gebraucht

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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