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zu­trau­en

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: zu|trau|en
Beispiel: das ist ihm zuzutrauen

Bedeutungsübersicht

  1. der Meinung sein, glauben, dass jemand die entsprechenden Fähigkeiten, Eigenschaften für etwas besitzt
  2. glauben, dass jemand etwas [Negatives] tun, zustande bringen könnte; etwas von jemandem erwarten

Synonyme zu zutrauen

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Aussprache

Betonung: zutrauen 🔉

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich traue zuich traue zu 
 du traust zudu trauest zu trau zu, traue zu!
 er/sie/es traut zuer/sie/es traue zu 
Pluralwir trauen zuwir trauen zu 
 ihr traut zuihr trauet zu
 sie trauen zusie trauen zu 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich traute zuich traute zu
 du trautest zudu trautest zu
 er/sie/es traute zuer/sie/es traute zu
Pluralwir trauten zuwir trauten zu
 ihr trautet zuihr trautet zu
 sie trauten zusie trauten zu
Partizip I zutrauend
Partizip II zugetraut
Infinitiv mit zu zuzutrauen
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. der Meinung sein, glauben, dass jemand die entsprechenden Fähigkeiten, Eigenschaften für etwas besitzt

    Beispiele

    • jemandem Talent, Ausdauer zutrauen
    • traust du dir diese Aufgabe zu?
    • ich würde es mir schon zutrauen, das selbst zu reparieren
    • so viel Takt traut man ihm gar nicht zu
  2. glauben, dass jemand etwas [Negatives] tun, zustande bringen könnte; etwas von jemandem erwarten

    Beispiele

    • jemandem einen Mord, keine Lüge zutrauen
    • ihm ist alles zuzutrauen
    • das hätte ich ihr nie zugetraut!
    • zuzutrauen wäre es ihr!

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