wim­mern

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
░░░░
Aussprache:
Betonung
🔉wimmern

Rechtschreibung

Worttrennung
wim|mern
Beispiele
ich wimmere; D 82: das ist zum Wimmern (umgangssprachlich)

Bedeutung

leise, hohe, zitternde, kläglich klingende Laute von sich geben; in zitternden Tönen jammern, unterdrückt weinen

Beispiele
  • leise, kläglich, jämmerlich vor sich hin wimmern
  • sie wimmerte vor Schmerzen
  • sie wimmerten (bettelten wimmernd) um Gnade
  • 〈substantiviert:〉 er hörte das klägliche Wimmern eines Kindes
  • 〈in übertragener Bedeutung:〉 (meist abwertend) nebenan wimmerte eine Geige
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
  • zum Wimmern [sein] (umgangssprachlich; piepen)

Herkunft

zu mittelhochdeutsch wimmer = Gewinsel, lautmalend

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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