wei­sen

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒▒▒
Aussprache:
Betonung
🔉weisen

Rechtschreibung

Worttrennung
wei|sen
Beispiele
du weist, er weist; du wiesest, er wies; gewiesen; weis[e]!

Bedeutungen (4)

    1. Gebrauch
      meist gehoben
      Beispiel
      • jemandem den Weg, die Richtung weisen
    2. in eine bestimmte Richtung, auf etwas zeigen, deuten
      Gebrauch
      meist gehoben
      Beispiele
      • mit der Hand, dem Kopf, dem Finger zur Tür weisen
      • die Magnetnadel, der Pfeil weist nach Norden
  1. schicken, verweisen (4)
    Beispiele
    • jemanden aus dem Zimmer, vom Hof, aus dem Land weisen
    • einen Schüler von der Schule weisen (ihm den weiteren Besuch der Schule verbieten)
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 sie hat ihn wieder auf den rechten Weg gewiesen
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 er hat diesen Gedanken, diese Vermutung weit von sich gewiesen (aufs Heftigste zurückgewiesen)
  2. zeigen, erweisen
    Gebrauch
    österreichisch, schweizerisch
    Beispiele
    • das wird die Zukunft weisen
    • 〈meist weisen + sich:〉 das wird, muss sich [erst noch] weisen
  3. (beim Jass) zu Spielbeginn bestimmte Kartenkombinationen, die man in der Hand hat, melden und sich dafür Punkte gutschreiben lassen
    Gebrauch
    süddeutsch, schweizerisch, westösterreichisch
    Beispiel
    • er konnte hundertfünfzig [Punkte] weisen

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch wīsen, zu weise, eigentlich = wissend machen

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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