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voll­ma­chen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: voll|ma|chen
Rechtschreibregel:  Regel 56

Bedeutungsübersicht

  1. (umgangssprachlich) füllen
  2. (umgangssprachlich) beschmutzen
    1. durch sein Vorhandensein, Eintreten o. Ä. vollzählig oder vollständig machen
    2. (umgangssprachlich) durch sein Handeln machen, bewirken, dass etwas voll, vollzählig wird

Synonyme zu vollmachen

[auf]füllen, gießen, schütten; (gehoben) vollschenken
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Aussprache

Betonung: vọllmachen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich mache vollich mache voll 
 du machst volldu machest voll mach voll, mache voll!
 er/sie/es macht voller/sie/es mache voll 
Pluralwir machen vollwir machen voll 
 ihr macht vollihr machet voll
 sie machen vollsie machen voll 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich machte vollich machte voll
 du machtest volldu machtest voll
 er/sie/es machte voller/sie/es machte voll
Pluralwir machten vollwir machten voll
 ihr machtet vollihr machtet voll
 sie machten vollsie machten voll
Partizip I vollmachend
Partizip II vollgemacht
Infinitiv mit zu vollzumachen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. füllen

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    den Eimer [mit Wasser] vollmachen
  2. beschmutzen

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    das Kind hat wieder die Hose vollgemacht (in die Hose gemacht)
    1. durch sein Vorhandensein, Eintreten o. Ä. vollzählig oder vollständig machen

      Beispiel

      das Dutzend vollmachen
    2. durch sein Handeln machen, bewirken, dass etwas voll, vollzählig wird

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      mit dieser Etappe wollte er die 100 km vollmachen
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