ver­we­ben

Wortart:
starkes und schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
verweben

Rechtschreibung

Worttrennung
ver|we|ben
Beispiele
meist schwach gebeugt, wenn es sich um die handwerkliche Tätigkeit handelt: bei dieser Matte wurden Garne unterschiedlicher Stärke verwebt; meist stark gebeugt bei übertragener Bedeutung: zwei Melodien sind miteinander verwoben

Bedeutungen (2)

  1. beim Weben verwenden, verbrauchen
    Grammatik
    schwaches Verb
    Beispiel
    • sie hat nur Wolle verwebt
    1. webend verbinden, zusammen-, ineinanderweben, webend in etwas einfügen
      Herkunft
      mittelhochdeutsch verweben
      Grammatik
      schwaches und starkes Verb
      Beispiele
      • die Fäden [miteinander] verweben
      • blaues Garn ist in die rote Fläche verwebt/(seltener:) verwoben
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 eng miteinander verwobene Vorstellungen, Probleme
    2. sich (wie ein Gewebe) eng miteinander verbinden, zu einem Ganzen zusammenfügen
      Herkunft
      mittelhochdeutsch verweben
      Gebrauch
      gehoben
      Grammatik
      sich verweben; starkes Verb
      Beispiel
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 Realität und Traum haben sich in seiner Dichtung verwoben

Grammatik

schwaches und starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

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