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ver­sump­fen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ver|sump|fen

Bedeutungsübersicht

  1. sumpfig, zu Sumpf werden
  2. (umgangssprachlich) moralisch verwahrlosen

Synonyme zu versumpfen

abrutschen, verlumpen, verwahrlosen; (gehoben) abgleiten, verwildern; (umgangssprachlich) auf den Hund kommen, vergammeln, versacken; (österreichisch umgangssprachlich) versumpern; (abwertend) verkommen, verlottern, verludern; (umgangssprachlich abwertend) verschlampen

Aussprache

Betonung: versụmpfen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »ist«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich versumpfeich versumpfe 
 du versumpfstdu versumpfest versumpf, versumpfe!
 er/sie/es versumpfter/sie/es versumpfe 
Pluralwir versumpfenwir versumpfen 
 ihr versumpftihr versumpfet 
 sie versumpfensie versumpfen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich versumpfteich versumpfte
 du versumpftestdu versumpftest
 er/sie/es versumpfteer/sie/es versumpfte
Pluralwir versumpftenwir versumpften
 ihr versumpftetihr versumpftet
 sie versumpftensie versumpften
Partizip I versumpfend
Partizip II versumpft
Infinitiv mit zu zu versumpfen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. sumpfig, zu Sumpf werden

    Beispiele

    • der See ist versumpft
    • <in übertragener Bedeutung>: sie wollten in dem Kaff nicht versumpfen (geistig verkümmern)
  2. moralisch verwahrlosen

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiele

    • in der Großstadt versumpfen
    • wir sind letzte Nacht völlig versumpft (haben lange gefeiert und viel getrunken)

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