ver­spie­len

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
verspielen
Lautschrift
[fɛɐ̯ˈʃpiːlən]

Rechtschreibung

Worttrennung
ver|spie|len

Bedeutungen (4)

    1. beim Spiel (1c) verlieren
      Beispiel
      • große Summen verspielen
    2. durch eigenes Verschulden, durch Leichtfertigkeit verlieren
      Beispiele
      • seine Glaubwürdigkeit, sein Glück verspielen
      • die Möglichkeit zum Aufstieg verspielen
      • 〈auch ohne Akkusativ-Objekt:〉 die Faschisten hatten verspielt
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • bei jemandem verspielt haben (umgangssprachlich: jemandes Wohlwollen verloren, verscherzt haben: die hat bei mir schon lange verspielt)
  1. als Einsatz beim Spiel (1c) verwenden
    Beispiel
    • sie verspielte [beim Lotto] jede Woche zehn Euro
  2. spielend verbringen
    Beispiel
    • die Kinder haben den ganzen Tag verspielt
  3. versehentlich falsch spielen
    Grammatik
    sich verspielen
    Beispiel
    • sich dauernd verspielen

Synonyme zu verspielen

Herkunft

mittelhochdeutsch verspiln

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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verspielen
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