ver­sin­ken

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
versinken
Lautschrift
[fɛɐ̯ˈzɪŋkn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
ver|sin|ken
Beispiel
versunken

Bedeutungen (2)

    1. unter die Oberfläche von etwas geraten und [allmählich] darin verschwinden
      Beispiele
      • das Schiff ist in den Wellen versunken
      • die Sonne versank hinter dem/den Horizont (verschwand hinter dem Horizont)
      • vor Scham wäre sie am liebsten im/in den Erdboden versunken
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 in Dunkelheit versinken
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 eine versunkene (längst vergangene) Kultur
    2. (bis zu einer bestimmten Tiefe) einsinken
      Beispiele
      • sie ist bis zu den Knöcheln im Schlamm versunken
      • sie sah ihn aus versunkenen (gehoben; eingesunkenen) Augen an
  1. (nichts anderes mehr bemerkend) sich einer Sache ganz hingeben
    Beispiele
    • in Stillschweigen, Trauer, Schwermut versinken
    • in Gleichgültigkeit versinken (gleichgültig werden)
    • in Gedanken versunken, nickte sie
    • er war ganz in seine Arbeit, in ihren Anblick versunken

Herkunft

mittelhochdeutsch versinken

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „ist“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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