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ver­kap­pen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ver|kap|pen

Bedeutungsübersicht

  1. durch geschickte Tarnung, Verstellung das, was jemand oder etwas in Wirklichkeit ist, für andere unkenntlich zu machen suchen; sich tarnen
  2. (Jagdwesen) (einem Beizvogel) die Kappe über den Kopf ziehen

Aussprache

Betonung: verkạppen

Herkunft

eigentlich etwa = unter einem Kapuzenmantel verbergen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich verkappeich verkappe 
 du verkappstdu verkappest verkapp, verkappe!
 er/sie/es verkappter/sie/es verkappe 
Pluralwir verkappenwir verkappen 
 ihr verkapptihr verkappet
 sie verkappensie verkappen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich verkappteich verkappte
 du verkapptestdu verkapptest
 er/sie/es verkappteer/sie/es verkappte
Pluralwir verkapptenwir verkappten
 ihr verkapptetihr verkapptet
 sie verkapptensie verkappten
Partizip I verkappend
Partizip II verkappt
Infinitiv mit zu zu verkappen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. durch geschickte Tarnung, Verstellung das, was jemand oder etwas in Wirklichkeit ist, für andere unkenntlich zu machen suchen; sich tarnen

    Grammatik

    sich verkappen

    Beispiele

    • sich als Biedermann verkappen
    • <meist im 2. Partizip>: ein verkappter Spion
    • eine verkappte Enteignung, Annexion
  2. (einem Beizvogel) die Kappe (1) über den Kopf ziehen

    Gebrauch

    Jagdwesen

    Beispiel

    einen Falken verkappen

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