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ver­eb­ben

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: gehoben
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ver|eb|ben

Bedeutungsübersicht

  1. in der Lautstärke abnehmen, leiser werden; abklingen
  2. langsam schwächer oder geringer werden (bis zum völligen Aufhören); nachlassen, schwinden

Synonyme zu verebben

abebben, abflauen, abklingen, abnehmen, sich abschwächen, abschwellen, ausklingen, sich dezimieren, einschlafen, erkalten, erlahmen, erlöschen, sich erschöpfen, sich legen, sich lichten, sich mäßigen, nachlassen, sich reduzieren, schmelzen, schwächer werden, schwinden, sinken, verblassen, vergehen, verhallen, verklingen, sich verlieren, sich vermindern, sich verringern, versanden, versiegen, weggehen, weichen, zurückgehen

Aussprache

Betonung: verẹbben

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »ist«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich verebbeich verebbe 
 du verebbstdu verebbest verebb, verebbe!
 er/sie/es verebbter/sie/es verebbe 
Pluralwir verebbenwir verebben 
 ihr verebbtihr verebbet
 sie verebbensie verebben 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich verebbteich verebbte
 du verebbtestdu verebbtest
 er/sie/es verebbteer/sie/es verebbte
Pluralwir verebbtenwir verebbten
 ihr verebbtetihr verebbtet
 sie verebbtensie verebbten
Partizip I verebbend
Partizip II verebbt
Infinitiv mit zu zu verebben

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. in der Lautstärke abnehmen, leiser werden; abklingen

    Beispiele

    • der Lärm, Tumult verebbte
    • der Beifall, das Lachen war verebbt
  2. langsam schwächer oder geringer werden (bis zum völligen Aufhören); nachlassen, schwinden

    Beispiel

    sein Ärger, seine Erregung, seine Angst, der Protest verebbte allmählich

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