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um­fal­len

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: um|fal|len
Beispiele: sie ist tot umgefallen; bei der Abstimmung ist er doch noch umgefallen (umgangssprachlich); [Regel 82]: sie war zum Umfallen müde (umgangssprachlich)

Bedeutungsübersicht

    1. aus einer aufrechten, senkrechten Stellung heraus zur Seite fallen
    2. aus Schwäche hinfallen, zusammenbrechen
  1. (abwertend) seinen bisher vertretenen Standpunkt aufgeben, seine Meinung ändern

Synonyme zu umfallen

Aussprache

Betonung: ụmfallen🔉

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »ist«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich falle umich falle um 
 du fällst umdu fallest um fall um, falle um!
 er/sie/es fällt umer/sie/es falle um 
Pluralwir fallen umwir fallen um 
 ihr fallt umihr fallet um 
 sie fallen umsie fallen um 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich fiel umich fiele um
 du fielst umdu fielest um
 er/sie/es fiel umer/sie/es fiele um
Pluralwir fielen umwir fielen um
 ihr fielt umihr fielet um
 sie fielen umsie fielen um
Partizip I umfallend
Partizip II umgefallen
Infinitiv mit zu umzufallen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. aus einer aufrechten, senkrechten Stellung heraus zur Seite fallen

      Beispiele

      • die Vase, das Fahrrad ist umgefallen
      • die Lampe fällt leicht um
      • er ist mit seinem Stuhl umgefallen
      • ein umgefallenes Verkehrsschild lag quer auf der Fahrbahn
    2. aus Schwäche hinfallen, zusammenbrechen

      Beispiele

      • ohnmächtig, tot umfallen
      • sie fielen um wie die Fliegen
      • <substantiviert>: zum Umfallen müde sein
  1. seinen bisher vertretenen Standpunkt aufgeben, seine Meinung ändern

    Gebrauch

    abwertend

    Beispiel

    wenn nur drei Liberale umfallen, kommt das Gesetz nicht durch

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