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tup­fen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: tup|fen

Bedeutungsübersicht

    1. leicht an, auf etwas stoßen, tippen
    2. tupfend berühren
    3. (etwas) tupfend entfernen oder aufbringen
  1. mit Tupfen versehen

Synonyme zu tupfen

sprenkeln; punktieren

Aussprache

Betonung: tụpfen
Lautschrift: [ˈtʊpfn̩]

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich tupfeich tupfe 
 du tupfstdu tupfest tupf, tupfe!
 er/sie/es tupfter/sie/es tupfe 
Pluralwir tupfenwir tupfen 
 ihr tupftihr tupfet
 sie tupfensie tupfen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich tupfteich tupfte
 du tupftestdu tupftest
 er/sie/es tupfteer/sie/es tupfte
Pluralwir tupftenwir tupften
 ihr tupftetihr tupftet
 sie tupftensie tupften
Partizip I tupfend
Partizip II getupft
Infinitiv mit zu zu tupfen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. leicht an, auf etwas stoßen, tippen (1)

      Herkunft

      mittelhochdeutsch nicht belegt, althochdeutsch tupfan, zu tief und eigentlich = tief machen, eintauchen

      Beispiel

      jemandem auf die Schulter tupfen
    2. tupfend (1 a) berühren

      Herkunft

      mittelhochdeutsch nicht belegt, althochdeutsch tupfan, zu tief und eigentlich = tief machen, eintauchen

      Beispiel

      er tupfte sich den Mund mit der Serviette, die Stirn mit einem Taschentuch
    3. (etwas) tupfend (1a) entfernen oder aufbringen

      Herkunft

      mittelhochdeutsch nicht belegt, althochdeutsch tupfan, zu tief und eigentlich = tief machen, eintauchen

      Beispiel

      sich [mit einem Tuch] den Schweiß von der Stirn tupfen
  1. mit Tupfen versehen

    Herkunft

    zu Tupf

    Beispiele

    • einen Stoff tupfen
    • <meist im 2. Partizip>: ein [blau] getupftes Kleid

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