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trol­len

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: umgangssprachlich
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: trol|len

Bedeutungsübersicht

  1. [langsam, kleinlaut, beschämt, ein wenig unwillig] weggehen
  2. langsam, gemächlich irgendwohin gehen, sich fortbewegen

Synonyme zu trollen

Aussprache

Betonung: trọllen
Lautschrift: [ˈtrɔlən]

Herkunft

mittelhochdeutsch trollen, Herkunft ungeklärt; vgl. veraltet trollen = rollen, wälzen

Grammatik

PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich trolleich trolle 
 du trollstdu trollest troll, trolle!
 er/sie/es trollter/sie/es trolle 
Pluralwir trollenwir trollen 
 ihr trolltihr trollet
 sie trollensie trollen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich trollteich trollte
 du trolltestdu trolltest
 er/sie/es trollteer/sie/es trollte
Pluralwir trolltenwir trollten
 ihr trolltetihr trolltet
 sie trolltensie trollten
Partizip I trollend
Partizip II getrollt
Infinitiv mit zu zu trollen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. [langsam, kleinlaut, beschämt, ein wenig unwillig] weggehen

    Grammatik

    sich trollen; Perfektbildung mit »hat«

    Beispiele

    • troll dich!
    • sie trollte sich in ihr Zimmer
  2. langsam, gemächlich irgendwohin gehen, sich fortbewegen

    Grammatik

    Perfektbildung mit »ist«

    Beispiel

    nach Hause, durch die Straßen trollen

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