ti­cken

Wortart INFO
schwaches Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
ti|cken

Bedeutungen (5)

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    1. in [schneller] gleichmäßiger Aufeinanderfolge einen kurzen, hellen [metallisch klingenden] Ton hören lassen
      Herkunft
      lautmalend zu tick
      Beispiele
      • die Uhr tickt
      • der Holzwurm tickt im Gebälk
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 da tickt eine Zeitbombe (das droht sich eines Tages sehr verhängnisvoll auszuwirken)
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 eine tickende Zeitbombe (etwas, was sich eines Tages sehr verhängnisvoll auszuwirken droht)
    2. ein tickendes (1a) Geräusch verursachen
      Herkunft
      lautmalend zu tick
  1. denken und handeln
    Herkunft
    übertragen von 1
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiele
    • etwas langsam ticken
    • du tickst wohl/bei dir tickt es wohl nicht [ganz] richtig (du bist wohl nicht recht bei Verstand)
  2. begreifen, verstehen
    Herkunft
    vielleicht unter Einfluss von tickern nach englisch to tick (off) = abhaken
    Gebrauch
    salopp
    Beispiel
    • hast du das endlich getickt?
  3. Herkunft
    wohl zu älter, noch landschaftlich Tick (zu tick) = tickender (1a) Schlag, kurze Berührung
    Gebrauch
    selten
  4. zusammenschlagen [und berauben]
    Herkunft
    wohl übertragen von 4
    Gebrauch
    Jargon

Grammatik

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schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich tickeich ticke
du tickstdu tickest tick, ticke!
er/sie/es tickter/sie/es ticke
Pluralwir tickenwir ticken
ihr ticktihr ticket tickt!
sie tickensie ticken

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich tickteich tickte
du ticktestdu ticktest
er/sie/es tickteer/sie/es tickte
Pluralwir ticktenwir tickten
ihr ticktetihr ticktet
sie ticktensie tickten
Partizip I tickend
Partizip II getickt
Infinitiv mit zu zu ticken

Aussprache

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Betonung
🔉ticken

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