ti­cken

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉ticken

Rechtschreibung

Worttrennung
ti|cken

Bedeutungen (5)

    1. in [schneller] gleichmäßiger Aufeinanderfolge einen kurzen, hellen [metallisch klingenden] Ton hören lassen
      Herkunft
      lautmalend zu tick
      Beispiele
      • die Uhr tickt
      • der Holzwurm tickt im Gebälk
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 da tickt eine Zeitbombe (das droht sich eines Tages sehr verhängnisvoll auszuwirken)
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 eine tickende Zeitbombe (etwas, was sich eines Tages sehr verhängnisvoll auszuwirken droht)
    2. ein tickendes (1a) Geräusch verursachen
      Herkunft
      lautmalend zu tick
  1. denken und handeln
    Herkunft
    übertragen von 1
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiele
    • etwas langsam ticken
    • du tickst wohl/bei dir tickt es wohl nicht [ganz] richtig (du bist wohl nicht recht bei Verstand)
  2. begreifen, verstehen
    Herkunft
    vielleicht unter Einfluss von tickern nach englisch to tick (off) = abhaken
    Gebrauch
    salopp
    Beispiel
    • hast du das endlich getickt?
  3. Herkunft
    wohl zu älter, noch landschaftlich Tick (zu tick) = tickender (1a) Schlag, kurze Berührung
    Gebrauch
    selten
  4. zusammenschlagen [und berauben]
    Herkunft
    wohl übertragen von 4
    Gebrauch
    Jargon

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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