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strei­ken

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: strei|ken

Bedeutungsübersicht

  1. einen Streik durchführen, sich im Streik befinden
    1. (umgangssprachlich) bei etwas nicht mehr mitmachen, sich nicht mehr beteiligen; etwas aufgeben
    2. (umgangssprachlich) plötzlich versagen, nicht mehr funktionieren

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Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu streiken

Aussprache

Betonung: streiken 🔉

Herkunft

englisch to strike, eigentlich = streichen, schlagen; abbrechen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich streikeich streike 
 du streikstdu streikest streik, streike!
 er/sie/es streikter/sie/es streike 
Pluralwir streikenwir streiken 
 ihr streiktihr streiket
 sie streikensie streiken 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich streikteich streikte
 du streiktestdu streiktest
 er/sie/es streikteer/sie/es streikte
Pluralwir streiktenwir streikten
 ihr streiktetihr streiktet
 sie streiktensie streikten
Partizip I streikend
Partizip II gestreikt
Infinitiv mit zu zu streiken

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. einen Streik durchführen, sich im Streik befinden

    Beispiele

    • wochenlang streiken
    • sie streiken für höhere Löhne, gegen die Beschlüsse der Arbeitgeber
    • <substantiviertes 1. Partizip>: die Streikenden wurden ausgesperrt
    1. bei etwas nicht mehr mitmachen, sich nicht mehr beteiligen; etwas aufgeben

      Gebrauch

      umgangssprachlich
    2. plötzlich versagen, nicht mehr funktionieren

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiele

      • die Pumpe streikte
      • bei dem hohen Wellengang streikte ihr Magen (wurde es ihr schlecht, musste sie sich übergeben)

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