stin­ken

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉stinken

Rechtschreibung

Worttrennung
stin|ken
Beispiele
du stankst; du stänkest; gestunken; stink[e]!

Bedeutungen (4)

  1. üblen Geruch von sich geben
    Gebrauch
    abwertend
    Beispiele
    • Karbid, Jauche stinkt
    • aus dem Mund stinken
    • nach Fusel, Fisch stinken (deren üblen Geruch von sich geben)
    • stinkende Abgase
    • 〈auch unpersönlich:〉 es stank wie nach Chemikalien
  2. eine negative Eigenschaft in hohem Grade besitzen
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiele
    • er stinkt vor Faulheit!
    • sie stinkt vor Geld (hat sehr viel Geld)
    • 〈im 1. Partizip:〉 stinkend (salopp abwertend; äußerst) faul sein
  3. eine bestimmte Vermutung, einen Verdacht nahelegen
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiele
    • das stinkt nach Verrat
    • nach Geld stinken (allem Anschein nach sehr reich sein)
    • die Sache/<unpersönlich:> es stinkt (die Sache erscheint verdächtig)
    • an dieser Sache stinkt etwas (ist offenbar etwas nicht in Ordnung)
  4. jemandes Missfallen, Widerwillen erregen
    Gebrauch
    salopp
    Beispiele
    • die Arbeit stinkt mir
    • 〈auch unpersönlich:〉 mir stinkts

Synonyme zu stinken

  • einen üblen Geruch ausströmen/verbreiten, scheußlich/schlecht riechen, übel/unangenehm riechen; (umgangssprachlich abwertend) miefen

Herkunft

mittelhochdeutsch stinken, althochdeutsch stincan, eigentlich = stoßen, puffen, dann: dampfen, ausdünsten, Herkunft ungeklärt

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

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  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
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