steh­len

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
stehlen
Lautschrift
🔉[ˈʃteːlən]

Rechtschreibung

Worttrennung
steh|len
Beispiele
du stiehlst, er stiehlt; du stahlst; du stählest, selten stöhlest; gestohlen; stiehl!

Bedeutungen (2)

  1. fremdes Eigentum, etwas, was einem nicht gehört, heimlich, unbemerkt an sich nehmen, in seinen Besitz bringen
    Beispiele
    • er stiehlt
    • er hat [ihm] das Portemonnaie gestohlen
    • das Geld für die Sachen hast du [dir] gestohlen
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 jemandem den Schlaf, die Zeit stehlen (rauben, ihn darum bringen)
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 für den Besuch musste sie sich die Zeit stehlen (sich die Zeit nehmen, die sie eigentlich nicht hatte)
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 (umgangssprachlich) der Komponist hat [einem anderen, bei/von einem anderen] ein Motiv gestohlen (hat ein Plagiat begangen)
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • jemandem gestohlen bleiben können/(seltener:) werden können (umgangssprachlich: jemandem gleichgültig, für jemanden vollkommen unwichtig sein)
    • woher nehmen und nicht stehlen? (in Bezug auf etwas, was man nicht hat und nicht beschaffen kann)
  2. sich heimlich, unbemerkt von einem Ort weg- oder irgendwohin schleichen
    Grammatik
    sich stehlen
    Beispiele
    • sich aus dem Haus stehlen
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 (gehoben) ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht (erschien auf ihrem Gesicht)

Synonyme zu stehlen

Herkunft

mittelhochdeutsch steln, althochdeutsch stelan, Herkunft ungeklärt

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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stehlen
gar
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