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spu­ten

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: veraltend, noch landschaftlich
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: spu|ten

Bedeutungsübersicht

sich beeilen im Hinblick auf etwas, was schnell, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt getan, erreicht werden sollte

Beispiel

ich muss mich sputen, um noch rechtzeitig zu erscheinen

Synonyme zu sputen

sich abhetzen, sich [be]eilen, sich keine Zeit lassen, schnell machen; (umgangssprachlich) sich abjagen, fix machen, sich ranhalten; (österreichisch umgangssprachlich, sonst landschaftlich) sich tummeln; (landschaftlich) sich dazuhalten
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Aussprache

Betonung: sputen
Lautschrift: [ˈʃpuːtn̩]

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch spōden; vgl. spätalthochdeutsch gispuoten  = (sich) eilen, zu althochdeutsch spuot = Schnelligkeit

Grammatik

sich sputen; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich sputeich spute 
 du sputestdu sputest sput, spute!
 er/sie/es sputeter/sie/es spute 
Pluralwir sputenwir sputen 
 ihr sputetihr sputet
 sie sputensie sputen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich sputeteich sputete
 du sputetestdu sputetest
 er/sie/es sputeteer/sie/es sputete
Pluralwir sputetenwir sputeten
 ihr sputetetihr sputetet
 sie sputetensie sputeten
Partizip I sputend
Partizip II gesputet
Infinitiv mit zu zu sputen
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