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spi­cken

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: spi|cken

Bedeutungsübersicht

  1. etwas an Spicknadeln Angebrachtes (besonders Speckstreifen) in Fleisch vor dem Braten einstechen
  2. mit etwas [zu] reichlich versehen, ausstatten
  3. (umgangssprachlich) bestechen
    1. (Schülersprache) während einer Klassenarbeit, Klausur o. Ä. heimlich Notizen oder andere nicht zulässige Hilfsmittel benutzen
    2. (Schülersprache) (von einem anderen Schüler) heimlich abschreiben

Synonyme zu spicken

Aussprache

Betonung: spịcken🔉

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. etwas an Spicknadeln Angebrachtes (besonders Speckstreifen) in Fleisch vor dem Braten einstechen (1b)

    Herkunft

    mittelhochdeutsch spicken, zu Speck

    Beispiele

    • den Braten spicken
    • ein mit Trüffeln gespickter Rehrücken
  2. mit etwas [zu] reichlich versehen, ausstatten

    Beispiele

    • eine Rede mit Zitaten spicken
    • das Diktat war mit Fehlern gespickt
    • eine gespickte (umgangssprachlich; mit viel Geld gefüllte) Brieftasche
  3. bestechen (1)

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    1. während einer Klassenarbeit, Klausur o. Ä. heimlich Notizen oder andere nicht zulässige Hilfsmittel benutzen

      Herkunft

      vielleicht übertragen von 2 oder Intensivbildung zu spähen

      Gebrauch

      Schülersprache

    2. (von einem anderen Schüler) heimlich abschreiben

      Herkunft

      vielleicht übertragen von 2 oder Intensivbildung zu spähen

      Gebrauch

      Schülersprache

      Beispiele

      • bei/von seinem Nachbarn spicken
      • jemanden bei der Klassenarbeit spicken lassen
      • <substantiviert>: er ist beim Spicken erwischt worden

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