schüt­ten

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
schütten
Lautschrift
🔉[ˈʃʏtn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
schüt|ten

Bedeutungen (2)

    1. in zusammenhängender oder gedrängter Menge niederrinnen, -fallen, -gleiten lassen, gießen
      Beispiele
      • Mehl in ein Gefäß schütten
      • Kohlen auf einen Haufen schütten
      • jemandem, sich etwas ins Glas, über das Kleid schütten
      • geschüttete (Fachsprache; nicht gestapelte, nicht abgepackte) Briketts
    2. heftig regnen
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Grammatik
      unpersönlich
      Beispiel
      • es schüttete die ganze Nacht
    3. durch Hinein-, Darauf-, Darüberschütten von etwas in einen mehr oder weniger gefüllten oder bedeckten Zustand bringen
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Beispiel
      • den Boden voll Korn schütten
  1. (besonders vom Getreide, von einer Quelle) ergiebig sein, einen Ertrag von bestimmter Güte oder Menge liefern
    Gebrauch
    Fachsprache
    Beispiel
    • eine besonders reich schüttende Quelle

Herkunft

mittelhochdeutsch schüt(t)en, althochdeutsch scutten, eigentlich = heftig bewegen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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