schnie­geln

Wortart:
schwaches Verb
Gebrauch:
umgangssprachlich, oft abwertend
Häufigkeit:
░░░░
Aussprache:
Betonung
schniegeln

Rechtschreibung

Worttrennung
schnie|geln
Beispiele
sich schniegeln; ich schnieg[e]le [mich]; geschniegelt und gebügelt oder gestriegelt (fein hergerichtet)

Bedeutung

(meist auf Männer bezogen) sich aus Eitelkeit mit übertriebener Sorgfalt kleiden, frisieren, zurechtmachen u. Ä.

Beispiele
  • sich, sein Haar schniegeln
  • geschniegeltes Haar
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
  • geschniegelt und gebügelt/gestriegelt (umgangssprachlich scherzhaft: sehr herausgeputzt)

Herkunft

aus dem Ostmitteldeutschen, zu Schnecke (3)

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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