schnau­ben

Wortart INFO
starkes und schwaches Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
schnau|ben
Beispiele
du schnaubst; du schnaubtest (veraltend schnobst); du schnaubtest (veraltend schnöbest); geschnaubt (veraltend geschnoben); schnaub[e]!

Bedeutungen (2)

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  1. geräuschvoll durch die Nase atmen, besonders Luft heftig und geräuschvoll aus der Nase blasen
    Beispiele
    • das Pferd schnaubte ungeduldig
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 vor Wut, Entrüstung, Zorn schnauben (vor Wut, Entrüstung, Zorn außer sich sein)
  2. schnäuzen
    Gebrauch
    landschaftlich
    Grammatik
    nur schwaches Verb
    Beispiele
    • laut schnauben
    • schnaub dich mal ordentlich

Synonyme zu schnauben

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  • blasen, fauchen, prusten; (süddeutsch, österreichisch) pfauchen; (landschaftlich) schnieben
  • sich aufregen, aus der Fassung geraten, außer sich geraten/sein, sich entrüsten, entrüstet/erregt sein, in Harnisch/Wut/Zorn geraten, wild werden; (gehoben) schäumen; (bildungssprachlich) sich echauffieren, sich exaltieren; (umgangssprachlich) kochen; (salopp) geladen sein; (landschaftlich) sieden

Herkunft

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mittelhochdeutsch (mitteldeutsch) snūben, mittelniederdeutsch snūven, lautmalend

Grammatik

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schwaches, veraltend starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

Aussprache

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Betonung
🔉schnauben