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schnau­ben

Wortart: starkes und schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: schnau|ben
Beispiele: du schnaubst; du schnaubtest (veraltend schnobst); du schnaubtest (veraltend schnöbest); geschnaubt (veraltend geschnoben); schnaub[e]!

Bedeutungsübersicht

  1. geräuschvoll durch die Nase atmen, besonders Luft heftig und geräuschvoll aus der Nase blasen
  2. (landschaftlich) schnäuzen

Synonyme zu schnauben

  • blasen, fauchen, prusten; (süddeutsch, österreichisch) pfauchen; (landschaftlich) schnieben
  • sich aufregen, aus der Fassung geraten, außer sich geraten/sein, sich entrüsten, entrüstet/erregt sein, in Harnisch/Wut/Zorn geraten, wild werden; (gehoben) schäumen; (bildungssprachlich) sich echauffieren, sich exaltieren; (umgangssprachlich) kochen; (salopp) geladen sein; (landschaftlich) sieden

Aussprache

Betonung: schnauben🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch (mitteldeutsch) snūben, mittelniederdeutsch snūven, lautmalend

Grammatik

schwaches, veraltend starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. geräuschvoll durch die Nase atmen, besonders Luft heftig und geräuschvoll aus der Nase blasen

    Beispiele

    • das Pferd schnaubte ungeduldig
    • <in übertragener Bedeutung>: vor Wut, Entrüstung, Zorn schnauben (vor Wut, Entrüstung, Zorn außer sich sein)
  2. schnäuzen

    Grammatik

    nur schwaches Verb

    Gebrauch

    landschaftlich

    Beispiele

    • laut schnauben
    • schnaub dich mal ordentlich

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