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scheu­en

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: scheu|en

Bedeutungsübersicht

    1. aus Scheu, aus Furcht vor möglichen Unannehmlichkeiten zu vermeiden suchen; meiden
    2. (aus Angst, Hemmungen, Bedenken o. Ä.) zurückscheuen, zurückschrecken
  1. (meist von Pferden) durch etwas erschreckt in Panik geraten und mit einer Fluchtbewegung reagieren

Synonyme zu scheuen

Aussprache

Betonung: scheuen
Lautschrift: [ˈʃɔɪ̯ən]

Herkunft

mittelhochdeutsch schiuhen, althochdeutsch sciuhen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich scheueich scheue 
 du scheustdu scheuest scheu, scheue!
 er/sie/es scheuter/sie/es scheue 
Pluralwir scheuenwir scheuen 
 ihr scheutihr scheuet
 sie scheuensie scheuen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich scheuteich scheute
 du scheutestdu scheutest
 er/sie/es scheuteer/sie/es scheute
Pluralwir scheutenwir scheuten
 ihr scheutetihr scheutet
 sie scheutensie scheuten
Partizip I scheuend
Partizip II gescheut
Infinitiv mit zu zu scheuen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. aus Scheu (a), aus Furcht vor möglichen Unannehmlichkeiten zu vermeiden suchen; meiden

      Beispiele

      • Auseinandersetzungen scheuen
      • keine Mühe scheuen
      • wenn es darauf ankommt, scheut der Hund selbst den Kampf mit einem Wolf nicht
    2. (aus Angst, Hemmungen, Bedenken o. Ä.) zurückscheuen (1), zurückschrecken (2)

      Grammatik

      sich scheuen

      Beispiele

      • sich [davor] scheuen, etwas zu tun
      • (umgangssprachlich) sich vor nichts und niemand[em] scheuen (keinerlei Skrupel haben)
  1. (meist von Pferden) durch etwas erschreckt in Panik geraten und mit einer Fluchtbewegung reagieren

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