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schel­ten

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: schel|ten
Beispiele: du schiltst, er schilt; du schaltst, er schalt; du schöltest; gescholten; schilt!

Bedeutungsübersicht

    1. (gehoben, oft auch landschaftlich) schimpfen
    2. (gehoben, oft auch landschaftlich) schimpfen
    1. (gehoben) herabsetzend als etwas Bestimmtes bezeichnen, hinstellen
    2. (gehoben) tadeln, kritisieren

Synonyme zu schelten

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Aussprache

Betonung: schẹlten 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch schelten, schelden, althochdeutsch sceltan = tadeln, schmähen, verwandt mit Schall, Schelle

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich schelteich schelte 
 du schiltstdu scheltest schilt!
 er/sie/es schilter/sie/es schelte 
Pluralwir scheltenwir schelten 
 ihr scheltetihr scheltet
 sie scheltensie schelten 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich schaltich schälte, schölte
 du schaltest, schaltstdu schältest, schöltest
 er/sie/es schalter/sie/es schälte, schölte
Pluralwir schaltenwir schälten, schölten
 ihr schaltetihr schältet, schöltet
 sie schaltensie schälten, schölten
Partizip I scheltend
Partizip II gescholten
Infinitiv mit zu zu schelten
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. schimpfen (1a)

      Gebrauch

      gehoben, oft auch landschaftlich

      Beispiel

      sie schalt, weil ihr niemand half
    2. schimpfen (1b)

      Gebrauch

      gehoben, oft auch landschaftlich

      Beispiel

      die Mutter schilt das Kind, mit dem Kind
    1. herabsetzend als etwas Bestimmtes bezeichnen, hinstellen

      Gebrauch

      gehoben

      Beispiel

      er schalt ihn töricht
    2. tadeln, kritisieren

      Gebrauch

      gehoben

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