schät­zen

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉schätzen

Rechtschreibung

Worttrennung
schät|zen
Beispiele
du schätzt; schätzen lernen; sie haben sich [zu] schätzen gelernt

Bedeutungen (3)

    1. (ohne exaktes Messen, nur auf Erfahrung gestützt) näherungsweise bestimmen
      Beispiele
      • den Wert einer Sache schätzen
      • er hat die Entfernung gut geschätzt
      • schätz doch mal, wie viel ich wiege
      • ich schätze sie (ihr Alter) auf 25
      • jemanden jünger schätzen, als er ist
      • es dürften, grob geschätzt, etwa 50 km sein
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • sich glücklich schätzen (gehoben: sehr froh sein: ich hätte mich [schon] glücklich geschätzt, wenn ich nur halb so viel erreicht hätte wie du)
    2. Beispiel
      • etwas [von einem Sachverständigen] schätzen lassen
  1. annehmen, vermuten, für wahrscheinlich halten
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiel
    • was schätzt du, gibt es heute noch Regen?
    1. (von jemandem) eine hohe Meinung haben
      Beispiele
      • jemanden sehr schätzen
      • ich habe ihn mit der Zeit [zu] schätzen gelernt
      • ein [von allen] sehr geschätzter Kollege
    2. (von etwas) viel halten, (auf etwas) besonderen Wert legen; sehr mögen
      Beispiele
      • er schätzt ihre Zuverlässigkeit [sehr]
      • er schätzt einen guten Wein
      • die Annehmlichkeiten von etwas [zu] schätzen lernen
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • etwas zu schätzen wissen (etwas als schätzenswert erkennen, ansehen)

Herkunft

mittelhochdeutsch schetzen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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schätzen
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