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schän­den

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: schän|den

Bedeutungsübersicht

  1. jemandem, jemandes Ehre, Ansehen o. Ä. Schande zufügen
  2. (veraltet) sexuell missbrauchen
  3. etwas, was Achtung, Respekt verdient, durch eine Handlung, ein Tun entweihen, beschädigen
  4. (selten) den Anblick, Eindruck von etwas beeinträchtigen

Synonyme zu schänden

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Aussprache

Betonung: schạ̈nden
Lautschrift: [ˈʃɛndn̩]

Herkunft

mittelhochdeutsch schenten, althochdeutsch scenten, zu Schande

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich schändeich schände 
 du schändestdu schändest schänd, schände!
 er/sie/es schändeter/sie/es schände 
Pluralwir schändenwir schänden 
 ihr schändetihr schändet
 sie schändensie schänden 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich schändeteich schändete
 du schändetestdu schändetest
 er/sie/es schändeteer/sie/es schändete
Pluralwir schändetenwir schändeten
 ihr schändetetihr schändetet
 sie schändetensie schändeten
Partizip I schändend
Partizip II geschändet
Infinitiv mit zu zu schänden
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. jemandem, jemandes Ehre, Ansehen o. Ä. Schande zufügen

    Beispiel

    er hat das Ansehen der Familie geschändet

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    Arbeit schändet nicht
  2. sexuell missbrauchen

    Gebrauch

    veraltet

    Beispiel

    eine Frau schänden
  3. etwas, was Achtung, Respekt verdient, durch eine Handlung, ein Tun entweihen, beschädigen

    Beispiel

    ein Denkmal schänden
  4. den Anblick, Eindruck von etwas beeinträchtigen

    Gebrauch

    selten

    Beispiel

    das protzige Hochhaus schändet die Landschaft

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