quen­geln

Wortart:
schwaches Verb
Gebrauch:
umgangssprachlich
Häufigkeit:
░░░░
Aussprache:
Betonung
🔉quengeln

Rechtschreibung

Worttrennung
quen|geln
Beispiel
ich queng[e]le

Bedeutungen (2)

    1. (von Kindern) leise und kläglich vor sich hin weinen
    2. (von Kindern) jemanden [weinerlich] immer wieder mit kleinen Wünschen, Klagen ungeduldig zu etwas drängen
      Beispiel
      • dass ihr immer quengeln müsst!
  1. in griesgrämig-kleinlicher Weise etwas zu bemängeln, einzuwenden haben
    Beispiel
    • über das Wetter quengeln

Herkunft

wahrscheinlich Iterativ-Intensiv-Bildung zu mittelhochdeutsch twengen, mittelniederdeutsch dwengen = zwängen; (be)drängen; zum Anlautwechsel vgl. quer

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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