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quel­len

Wortart: starkes Verb
Wort mit gleicher Schreibung: quellen (schwaches Verb)
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: quel|len

Bedeutungsübersicht

    1. [aus einer relativ engen Öffnung] in größerer Dichte [und wechselnder Intensität] hervordringen und in eine bestimmte Richtung drängen
    2. stark, schwellend hervortreten
  1. sich durch Aufnahme von Feuchtigkeit von innen heraus ausdehnen

Synonyme zu quellen

Aussprache

Betonung: quẹllen
Lautschrift: [ˈkvɛlən]

Herkunft

mittelhochdeutsch quellen, althochdeutsch quellan, eigentlich = (über)fließen, herabträufeln

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »ist«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singular 
 
 er/sie/es quillter/sie/es quelle 
Plural 
 
 sie quellensie quellen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singular
 
 er/sie/es quoller/sie/es quölle
Plural
 
 sie quollensie quöllen
Partizip I quellend
Partizip II gequollen
Infinitiv mit zu zu quellen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. [aus einer relativ engen Öffnung] in größerer Dichte [und wechselnder Intensität] hervordringen und in eine bestimmte Richtung drängen

      Beispiele

      • Wasser quillt aus der Erde
      • Blut quillt aus der Wunde
      • Rauchwolken quollen durch das Fenster ins Freie
      • <in übertragener Bedeutung>: aus den Lautsprechern quoll laute Musik
    2. stark, schwellend hervortreten

      Beispiel

      seine Augen quollen vor Entsetzen fast aus dem Kopf
  1. sich durch Aufnahme von Feuchtigkeit von innen heraus ausdehnen

    Beispiele

    • die Bohnen, Linsen [in Wasser] quellen lassen
    • die Fensterrahmen sind durch die Nässe gequollen

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