pus­ten

Wortart:
schwaches Verb
Gebrauch:
umgangssprachlich
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
pusten
Lautschrift
🔉[ˈpuːstn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
pus|ten

Bedeutungen (3)

    1. Beispiele
      • ins Feuer pusten
      • du musst etwas pusten, die Suppe ist noch zu heiß
      • bei einer Verkehrskontrolle musste er pusten (umgangssprachlich; zum Nachweis etwaigen Alkoholgenusses in ein Röhrchen blasen)
    2. durch Blasen von etwas weg- oder in etwas hineinbringen
      Beispiele
      • Krümel vom Tisch pusten
      • ich puste mir die Haare aus dem Gesicht
      • der Wind pustete (wehte) den Sand durch die Ritzen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 jemandem ein Loch in den Schädel pusten (salopp; schießen)
    3. kräftig wehen (1a)
      Beispiele
      • der Wind pustet mir ins Gesicht
      • 〈auch unpersönlich:〉 es pustet draußen ganz schön
  1. schwer, schnaufend atmen
    Beispiel
    • pustend stieg sie die Treppe hinauf
  2. Gebrauch
    Funkerjargon

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch pūsten, lautmalend

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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