puf­fen

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
░░░░
Aussprache:
Betonung
puffen

Rechtschreibung

Worttrennung
puf|fen
Beispiel
er pufft ihn, auch ihm in die Seite

Bedeutungen (4)

    1. jemandem [freundschaftlich] einen oder mehrere Stöße mit der Faust, dem Ellenbogen versetzen
      Herkunft
      zu Puff
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Grammatik
      Perfektbildung mit „hat“
      Beispiel
      • jemanden/jemandem in die Seite, in den Rücken puffen
    2. sich mit jemandem stoßen, mit Fäusten schlagen
      Herkunft
      zu Puff
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Grammatik
      sich puffen; Perfektbildung mit „hat“
      Beispiel
      • er hat sich mit ihm gepufft
    3. mit Fäusten und Ellenbogen irgendwohin befördern
      Herkunft
      zu Puff
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Grammatik
      Perfektbildung mit „hat“
      Beispiel
      • jemanden zur Seite puffen
    1. [durch plötzliches Entweichen von Luft] stoßartig dumpfe Töne, einen dumpfen Knall von sich geben
      Herkunft
      zu Puff
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Grammatik
      Perfektbildung mit „hat“
      Beispiel
      • die Dampflok puffte
    2. sich puffend (2a) irgendwohin bewegen
      Herkunft
      zu Puff
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Grammatik
      Perfektbildung mit „ist“
  1. (Stoff o. Ä.) bauschen
    Gebrauch
    veraltend
    Grammatik
    Perfektbildung mit „hat“
    Beispiel
    • ein Sommerkleid mit gepufften Ärmeln
  2. (Mais, Reis, Hülsenfrüchte) unter hohem Druck dämpfen, wobei die Körner nach Aufhebung des Druckes aufplatzen und zu lockeren Massen aufgebläht werden
    Grammatik
    Perfektbildung mit „hat“

Synonyme zu puffen

Herkunft

mittelhochdeutsch buffen

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