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puf­fen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: puf|fen
Beispiel: er pufft ihn, auch ihm in die Seite

Bedeutungsübersicht

    1. (umgangssprachlich) jemandem [freundschaftlich] einen oder mehrere Stöße mit der Faust, dem Ellenbogen versetzen
    2. (umgangssprachlich) sich mit jemandem stoßen, mit Fäusten schlagen
    3. (umgangssprachlich) mit Fäusten und Ellenbogen irgendwohin befördern
    1. (umgangssprachlich) [durch plötzliches Entweichen von Luft] stoßartig dumpfe Töne, einen dumpfen Knall von sich geben
    2. (umgangssprachlich) sich puffend irgendwohin bewegen
  1. (veraltend) (Stoff o. Ä.) bauschen
  2. (Mais, Reis, Hülsenfrüchte) unter hohem Druck dämpfen, wobei die Körner nach Aufhebung des Druckes aufplatzen und zu lockeren Massen aufgebläht werden

Synonyme zu puffen

boxen, einen Stoß geben/versetzen, stoßen; (umgangssprachlich) anrempeln, einen Knuff/Puff geben, knuffen

Aussprache

Betonung: pụffen

Herkunft

mittelhochdeutsch buffen

Grammatik

PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich puffeich puffe 
 du puffstdu puffest puff, puffe!
 er/sie/es puffter/sie/es puffe 
Pluralwir puffenwir puffen 
 ihr pufftihr puffet 
 sie puffensie puffen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich puffteich puffte
 du pufftestdu pufftest
 er/sie/es puffteer/sie/es puffte
Pluralwir pufftenwir pufften
 ihr pufftetihr pufftet
 sie pufftensie pufften
Partizip I puffend
Partizip II gepufft
Infinitiv mit zu zu puffen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. jemandem [freundschaftlich] einen oder mehrere Stöße mit der Faust, dem Ellenbogen versetzen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »hat«

      Herkunft

      zu Puff

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      jemanden/jemandem in die Seite, in den Rücken puffen
    2. sich mit jemandem stoßen, mit Fäusten schlagen

      Grammatik

      sich puffenPerfektbildung mit »hat«

      Herkunft

      zu Puff

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      er hat sich mit ihm gepufft
    3. mit Fäusten und Ellenbogen irgendwohin befördern

      Grammatik

      Perfektbildung mit »hat«

      Herkunft

      zu Puff

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      jemanden zur Seite puffen
    1. [durch plötzliches Entweichen von Luft] stoßartig dumpfe Töne, einen dumpfen Knall von sich geben

      Grammatik

      Perfektbildung mit »hat«

      Herkunft

      zu Puff

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      die Dampflok puffte
    2. sich puffend (2a) irgendwohin bewegen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »ist«

      Herkunft

      zu Puff

      Gebrauch

      umgangssprachlich

  1. (Stoff o. Ä.) bauschen

    Grammatik

    Perfektbildung mit »hat«

    Gebrauch

    veraltend

    Beispiel

    ein Sommerkleid mit gepufften Ärmeln
  2. (Mais, Reis, Hülsenfrüchte) unter hohem Druck dämpfen, wobei die Körner nach Aufhebung des Druckes aufplatzen und zu lockeren Massen aufgebläht werden

    Grammatik

    Perfektbildung mit »hat«

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