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pri­ckeln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: pri|ckeln
Beispiele: sie sagt, es prick[e]le;  [Regel 82]: ein Prickeln auf der Haut empfinden

Bedeutungsübersicht

    1. wie von vielen, feinen, leichten Stichen verursacht kitzeln, jucken
    2. ein leicht kitzelndes Gefühl, ein Gefühl des Prickelns verursachen, hinterlassen
  1. kleine, aufsteigende Bläschen bilden; perlen
  2. ein erregendes Gefühl verursachen, auf leicht beunruhigende o. ä. Weise reizen

Synonyme zu prickeln

Aussprache

Betonung: prịckeln 🔉

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch prickeln, zu: pricken = stechen oder zu: pricke, Pricke

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. wie von vielen, feinen, leichten Stichen verursacht kitzeln, jucken

      Beispiel

      <auch unpersönlich>: es prickelte ihm in den Fingerspitzen
    2. ein leicht kitzelndes Gefühl, ein Gefühl des Prickelns verursachen, hinterlassen

      Beispiel

      der Sekt, die Kohlensäure prickelt auf der Zunge
  1. kleine, aufsteigende Bläschen bilden; perlen
  2. ein erregendes Gefühl verursachen, auf leicht beunruhigende o. ä. Weise reizen

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