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pei­len

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: pei|len

Bedeutungsübersicht

  1. (besonders Seewesen) mit Kompass oder mittels funktechnischer Einrichtungen Lage oder Richtung zu etwas bestimmen
  2. (Seewesen) die Wassertiefe mit dem Peilstock feststellen
    1. (umgangssprachlich) seinen Blick irgendwohin richten
    2. (salopp) verstehen

Synonyme zu peilen

ansteuern, anvisieren, zielen; (Schifffahrt, Flugwesen) anpeilen

Aussprache

Betonung: peilen

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch pegelen = die Wassertiefe messen, zu Pegel

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich peileich peile 
 du peilstdu peilest peil, peile!
 er/sie/es peilter/sie/es peile 
Pluralwir peilenwir peilen 
 ihr peiltihr peilet
 sie peilensie peilen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich peilteich peilte
 du peiltestdu peiltest
 er/sie/es peilteer/sie/es peilte
Pluralwir peiltenwir peilten
 ihr peiltetihr peiltet
 sie peiltensie peilten
Partizip I peilend
Partizip II gepeilt
Infinitiv mit zu zu peilen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. mit Kompass oder mittels funktechnischer Einrichtungen Lage oder Richtung zu etwas bestimmen

    Gebrauch

    besonders Seewesen

    Beispiele

    • Eisberge mit Ultraschall peilen
    • <auch ohne Akkusativ-Objekt>: der Kutter peilt
  2. die Wassertiefe mit dem Peilstock feststellen

    Gebrauch

    Seewesen
    1. seinen Blick irgendwohin richten

      Gebrauch

      umgangssprachlich
    2. verstehen

      Gebrauch

      salopp

      Beispiel

      <meist verneint>: der Typ peilt es nicht

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