nein

Wortart INFO
Partikel
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

Info
Worttrennung
nein
  • nein, nein; nein[,] danke
  • oh nein oder o nein
  • Nein sagen oder nein sagen
  • das Ja und das Nein; mit [einem] Nein antworten; mit Nein stimmen; das ist die Folge seines Neins D 81

Bedeutungen (6)

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    1. drückt eine verneinende Antwort [auf eine Entscheidungsfrage] aus
      Beispiele
      • nein danke
      • „Bist du fertig?“ – „Nein“
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • Nein/nein [zu etwas] sagen ([eine Sache] ablehnen)
      • nicht Nein/nein sagen können (zu gutmütig sein, um etwas abzulehnen)
    2. drückt [in Verbindung mit (Modal)partikeln] eine Bekräftigung der Ablehnung aus
      Beispiele
      • aber nein!
      • o nein!
  1. nachgestellt als [rhetorische] Frage bei verneinten Sätzen, auf die eine zustimmende Antwort erwartet wird, als Bitte oder Ausdruck leisen Zweifels; nicht wahr?
    Grammatik
    betont
    Beispiel
    • du gehst doch jetzt noch nicht, nein?
  2. leitet einen Ausruf des Erstaunens, der Überraschung, Freude o. Ä. ein
    Grammatik
    unbetont
    Beispiel
    • nein, so was!
  3. zur steigernden Anreihung von Sätzen oder Satzteilen; mehr noch, sogar
    Grammatik
    unbetont
    Beispiel
    • Hunderte, nein Tausende von Kilometern
  4. schließt einen Satzteil oder Satz an, in dem die vorangegangene Aussage verneint wird [und verstärkt diese Verneinung]
    Grammatik
    betont oder unbetont
    Beispiel
    • nein, das ist unmöglich
  5. drückt einen Zweifel aus; drückt aus, dass man etwas nicht glauben will; das ist doch nicht möglich
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Grammatik
    allein stehend; betont
    Beispiel
    • nein, das darf nicht wahr sein!

Synonyme zu nein

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  • aber nein, aber nicht doch, auf [gar] keinen Fall, ausgeschlossen, beileibe/bei Weitem/bestimmt nicht, Gott behüte/bewahre, in keiner Weise, keinesfalls, keineswegs, kein Gedanke, kommt nicht infrage, nicht im Entferntesten/Geringsten, nichts zu machen, niemals, nie [und nimmer]; (umgangssprachlich) [aber/ach] woher denn, gottbewahre, keine Spur, kommt nicht in die Tüte, nee, nicht die Spur, nö; (gehoben veraltend, häufig spöttisch) mitnichten

Antonyme zu nein

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Herkunft

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mittelhochdeutsch, althochdeutsch nein, aus althochdeutsch ni = nicht und ein, eigentlich = nicht eins

Wussten Sie schon?

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  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Aussprache

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Betonung
🔉nein