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mürb, häufiger mür­be

Wortart: Adjektiv
Gebrauch: besonders süddeutsch, österreichisch
Häufigkeit: ▯▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: mürb, mür|be
Beispiele: mürbes Gebäck; Natron kann den Teig mürbe machen oder mürbemachen; vgl. mürbemachen

Bedeutungsübersicht

  1. sich leicht kauen lassend und leicht in seine Teile zerfallend
  2. durch Alter, Abnutzung die Festigkeit seiner Substanz verloren habend
  3. seine Spannkraft und Widerstandskraft durch anhaltende negative Einwirkung verloren habend

Synonyme zu mürb

nachgiebig, schwach, weich, zart

Aussprache

Betonung: mụ̈rb
mụ̈rbe

Bei der Schreibung »mürb«: [mʏrp] 🔉
Bei der Schreibung »mürbe«: [ˈmʏrbə] 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch mür(w)e, althochdeutsch mur(u)wi = zermalmt, zerrieben, weich

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. sich leicht kauen lassend und leicht in seine Teile zerfallend

    Beispiele

    • mürbes Gebäck
    • das Fleisch mürb, mürbe machen, klopfen
  2. durch Alter, Abnutzung die Festigkeit seiner Substanz verloren habend

    Beispiele

    • mürbe Taue
    • ein mürbes (brüchiges, durchgescheuertes) Gewebe
  3. seine Spannkraft und Widerstandskraft durch anhaltende negative Einwirkung verloren habend

    Beispiel

    völlig mürb sein

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