mü­de

Wortart:
Adjektiv
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉müde

Rechtschreibung

Worttrennung
mü|de
Beispiele
sich müde toben; einer Sache müde (überdrüssig) sein; ich bin es müde

Bedeutungen (2)

  1. in einer Verfassung, einem Zustand, der Schlaf erfordert; nach Schlaf verlangend
    Beispiele
    • die müden Kinder ins Bett bringen
    • sie war so müde, dass sie sofort einschlief
    • furchtbar, unbeschreiblich müde sein
    • ich bin zum Umfallen müde
  2. [nach Anstrengung, übermäßiger Beanspruchung o. Ä.] erschöpft, ohne Kraft oder Schwung [etwas zu tun]
    Beispiele
    • ein müder Wanderer
    • sie war müde von der schweren Arbeit
    • ihr Gesicht sah müde aus
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 für diese Behauptung hatte er nur ein müdes (schwaches) Lächeln
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 sie ging mit müden (langsamen, schleppenden) Schritten auf das Haus zu
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 dafür gebe ich keine müde (salopp; einzige) Mark, keinen müden Euro aus
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • jemandes, einer Sache/(seltener:) jemanden, etwas müde sein/werden (jemandes, einer Sache überdrüssig sein/werden: ich bin es müde, immer hinter ihm herzulaufen)
    • nicht müde werden, etwas zu tun (nicht aufhören, sich nicht davon abbringen lassen, etwas zu tun: sie wurde nicht müde, immer wieder ihre Unschuld zu beteuern)

Antonyme zu müde

Herkunft

mittelhochdeutsch müede, althochdeutsch muodi, ursprünglich = sich gemüht habend

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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müde
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