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mot­zen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: mot|zen
Beispiel: du motzt

Bedeutungsübersicht

  1. (umgangssprachlich) mit etwas nicht einverstanden sein und seinen Unmut darüber äußern, nörgelnd schimpfen
  2. (landschaftlich) schmollen

Synonyme zu motzen

beanstanden, bemängeln, etwas auszusetzen haben, Kritik üben, kritisieren, monieren; (umgangssprachlich) bemäkeln, herumkritisieren, herummäkeln, herummeckern, herumnörgeln, kein gutes Haar lassen; (ostösterreichisch umgangssprachlich) ausstallieren; (salopp) herummaulen, herummotzen; (abwertend) [be]kritteln, mäkeln, nörgeln; (umgangssprachlich abwertend) herumkritteln, maulen, meckern; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) raunzen

Aussprache

Betonung: mọtzen
Lautschrift: [ˈmɔtsn̩]

Herkunft

Nebenform von mucksen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich motzeich motze 
 du motztdu motzest motz, motze!
 er/sie/es motzter/sie/es motze 
Pluralwir motzenwir motzen 
 ihr motztihr motzet
 sie motzensie motzen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich motzteich motzte
 du motztestdu motztest
 er/sie/es motzteer/sie/es motzte
Pluralwir motztenwir motzten
 ihr motztetihr motztet
 sie motztensie motzten
Partizip I motzend
Partizip II gemotzt
Infinitiv mit zu zu motzen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. mit etwas nicht einverstanden sein und seinen Unmut darüber äußern, nörgelnd schimpfen

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    ständig über die Preise motzen
  2. schmollen

    Gebrauch

    landschaftlich

    Beispiel

    er motzt schon seit drei Tagen

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